Ein mensch beugt sich über den rand - Lucian Blaga

Ich beuge mich über den Rand:
Ich weiß nichts ob es des Meers ist
oder des guten Gedankens?

Meine Seele stürzt in die Tiefe
wie ein Ring von einem von der
Krankheit kraftlosen Finger gleitend.
Komm, Ende, breite die Asche
auf den Dingen aus.
Kein Pfad ist noch lang,
kein Ruf vertreibt mich.
Komm, Ende.

Noch einmal erhebe ich mich
auf den Ellbogen, eine Länge von dem Boden,
und höre zu.
Das Wasser knallt in einem Ufer.
Nichts anderes, nichts,
nichts.

Added by: Ioana D

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


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