Ein Souvenir - Cezar Bolliac

Nein, man vergisst nicht leicht, die Kindheit.
Jemand liebt, so wie ich dich geliebt hab;
Und ich verfluche jenen, die durch die List
Verbitterten mein Leben und meine ganze Liebe.

Mein letzter Zorn und mein erzwungener Stolz,
Wenn du nur wüsstest, welchen Preis ich zahle,
Und wie unterm Gesicht mein Herz gebrochen ist,
Du würdest dich wundern, dass ich noch leben kann.

Ich stöhne dir zu deinen Füßen, dir den Weg zeigen
Um deiner Liebe für immer würdig zu sein!
Ertrinke den Schmerz mir, auch wenn ich weine
In der verborgenen Wunde, an die Würmer nagten.

Und gleich der Bäume, die das Feuer verzehrt
Und saugt langsam und heimlich seinen Saft, -
Wenn seine Wurzel brennt, wenn ihr Blatt vergilbt,
Wenn seine Asche fliegt, das Feuer ihn durchdrang, -

Er steht immer noch stolz, sein Kopf bewegt sich nicht:
Er steht mit breiten Armen vor den Zephyren, Licht;
Er schaut den Wind, der jetzt vorbeizieht,
Man wir ein Knistern und das Brüllen des Feuers hören.

Added by: Ioana D

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


see more poems written by: Cezar Bolliac



Share: