Dämmerung - Adrian Maniu

jede Blume,
in der Hume
die Verjüngung singt
Wenn die Nacht eindringt.

Die Wolken lösen sich im Osten
aus dem Kupferwesten

Und die Sonne strömt Hinrunde
rot gequetschter Wunde,

strömt über kahle Bergen,
Blut im Regen…

Wolken schwellen in Gemunkel.
Die Sterne, dunkel,
die Träne brennt gar blasser
steigend im Himmel Wasser.

Brennnesselfelder,
Auberginenfelder,
die Straße Streifen.
Die Berge verbleichen.

Das Dorf, besetzt,
blinkend gehetzt.
Die Stille drückt.

Jedes Haus
will raus.

„Kra!“…“, schreien die Stillen.
Die Teufel fliegen
im Mond bleiben sie liegen.

Added by: Ioana D

Translator: CHRISTIAN W. SCHENK
Language: German


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