Qual - Virgil Carianopol

Christian W. Schenk gewidmet

Auf ein Blech gemalt,
Von Vergangenheit gebleicht,
Traurig, an einen Wegesrand
Steht auf seinem Kreuz erbleicht.

Hin und wieder mal ein Kind
Von seinen Spielen mitgerissen,
Bricht ihm mal eine Hand raus
Und lass ihn gar hingeschmissen,

Andermal ein Nordwind kalt
Stürzt sich auf dem heilig‘ Holz
Und vom Kreuz reißt nieder
Wirft ihn zu der Erde stolz.

Doch die Menschen, so wie immer,
Liebevoll und gar sehr ernst,
Legen ihn erneut ans Kreuz
Hämmern seine Nägel fest.

Added by: Christian1951

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


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