Dämmerung - Radu Gyr

Wieviel ich verstehe, habe es nicht verstanden
doch würd‘ alles nehmen, was ich kriegen kann
alles, was ich gesammelt und verlassen habe,
alles was blieb und habe nicht gebrochen.

Heute im Bruchteil eines Augenblicks
der Ewigkeit würde mein Wissen weben
und an einem Rande eines Flügelknicks
Neue Welten würde ich in meinen Atlas schreiben.

Wie viel hab‘ ich zerstört, wie vieles repariert,
würde sie jetzt zu einer Ikonostase machen
und würde öfter trinken engagiert,

auf jeder Straße, jedem Schritt da wachen
von dem, was übrigblieb und ich nicht geerntet habe,
von dem, was ich erfasst hab, tausend Sachen.

Added by: Christian1951

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


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