Der Kreis - Gabriela Melinescu

Wenn ich die Wände berühre,
leuchten sie auf.
Mit dem Blut, mit der Glückbedeutung…
Da ist eine Statue von mir und von dir
mit versteinertem Herzen.
Aber wie Wüst und Gebeugt sind sie,
aus dünnem Holz sind die Dinge im Haus
und hängen gebrochen in Ausdehnungen,
das Licht, ein durchsichtiges Netz…
Wer vor mir da war, weinte...
Feuchte Luft strömt mein Kinn herunter
Es ist, als ob ein Nachbarsmädchen,
von zu Hause ohne Hochzeit weglaufen wäre…
Und du schlössest mich in ein paar Worten
der Liebe ein und niemand weiß,
dass ich nicht atmen kann versteckt in der
Heimlichkeit und allein vor lauter Freude.

Added by: Christian1951

Translator: Christian W. Schenk
Language: German


see more poems written by: Gabriela Melinescu



Share: